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Potenzialanalyse für die Energieversorgung des Zukunftsquartiers Paderborn

2026

Die Ausgangslage: Was hat die Stadt Paderborn geplant?

Paderborn verfolgt das Ziel, bis 2040 CO2-neutral zu werden und ein Zukunftsquartier auf einem ehemals militärisch genutzten Kasernengelände soll einen wichtigen Pilot-Beitrag dazu leisten. Hier wird nachhaltiges Leben und Wirtschaften in die Realität umgesetzt, etwa über eine wassersensible Quartiersentwicklung und ein nachhaltiges Energiekonzept.

So soll gezeigt werden, wie sich Energie, Mobilität, Produktivität und Konsum CO2-neutral gestalten lassen. Doch nicht nur das: Es werden auch neue Formen der CO2-Speicherung und Begrünung entwickelt, um das Quartier zur Klimasenke zu machen.

 

Welchen Beitrag hat beks EnergieEffizienz geleistet?

Für den neuen Stadtteil wird eine zukunftsfähige, möglichst treibhausgasneutrale und wirtschaftlich tragfähige Energieversorgung angestrebt. Der Fokus liegt dabei auf der Wärme- und Kälteversorgung.  beks EnergieEffizienz hat in dem Zusammenhang eine Potenzialstudie erstellt, in der verschiedene netzbasierte Energieversorgungslösungen sowie eine dezentrale Versorgung untersucht, verglichen und bewertet wurden. Ziel ist es, ungeeignete Optionen frühzeitig auszuschließen und potenziell geeignete Lösungen zur weiteren Betrachtung zu empfehlen.  

Die Potenzialstudie liefert dabei noch keine exakten Zahlen oder finalen Ergebnisse und ersetzt auch nicht die nachgelagerte Detailplanung. Sie dient als fundierte Grundlage für einen politischen Beschluss über die bevorzugte Zielvariante und nachfolgende Untersuchungen, in denen die Ergebnisse vertieft werden.

 

Wie ist beks EnergieEffizienz vorgegangen?

Zunächst wurden auf Grundlage des aktuellen Planungsstands und geeigneter Vergleichswerte die Energiebedarfe für das Zukunftsquartier abgeschätzt. Neben dem Wärmebedarf für Heizung und Warmwasser wurde auch der Kältebedarf zur Raumklimatisierung und für die Prozesskühlung berechnet.  

Im nächsten Schritt wurde das Potenzial lokaler und erneuerbarer Energiequellen für die Gewinnung von Wärme, Kälte und Strom untersucht. Als primäre Wärmequellen bieten sich vor allem das Grundwasser und die Umgebungsluft an, wobei das Grundwasser zusätzlich auch als Kältequelle dienen kann. Eine vielversprechende Option stellt zudem die Weiternutzung der Abwärme aus Kälte- und Klimaanlagen mithilfe eines Eisspeichers dar.

Um zu prüfen, wie sich die ermittelten Wärme- und Kältebedarfe mit den identifizierten Energiequellen decken lassen, wurden anschließend vier Varianten betrachtet und hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit, Systemeffizienz, Umsetzbarkeit und Betriebsweise bewertet. In einer gewichteten Matrix flossen die Ergebnisse zu einer Gesamtbewertung zusammen. Dieser Ansatz erlaubt den direkten Vergleich der Varianten untereinander und liefert trotz verbleibender Ermessensspielräume eine ausgewogene und transparente Entscheidungshilfe. 

Weitere Informationen rund um das Zukunftsquartier Paderborn und den Planungsstand gibt es auf folgender Website: https://paderborner-konversion.de/zukunftsquartier

 

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